Mein geliebter Eichenbaum

Die Eiche galt bei vielen Völkern als heiliger Baum. Das Wort Druide wurde aus dem keltischen Wort für Eiche = Dair abgeleitet. Weil die Druiden die einzigen waren, die die heiligen Misteln in den Eichen schneiden durften.>

Eichenhaine waren heilige Stätte, wo Opfergaben gebracht oder Orakel befragt wurden. Bei den Germanen war es Brauch unter einer Eiche zu heiraten. Sie war Thor geweiht und kinderlose Paar sollten eine Eiche umarmen, um die Kraft Thors zu erhalten.

Bäume,  magische Freunde, mächtige Feinde.
Bäume,
magische Freunde,
mächtige Feinde.

Die Thingplätze waren von Eichen umrandet und Eichen galten als Schutz vor Geistern und Hexen. Sicherlich haben viele schon von der Geschichte Bonifiatius gehört, der im Zuge der Christianisierung, im Jahre 725 bei Geismar die Donareiche fällen ließ, um die Wirkungslosigkeit heidnischer Heiligtümer zu demonstrieren.

Dies war allerdings nicht die einzige Eiche, die wegen der Kirche gefällt wurde. Eichen sind imposante Zeitzeugen, denn sie können bis zu 1000 Jahre alt und bis zu 50 m hoch werden.

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