Gedanken zum Energie sparen

Wer die AKWs abschalten will, muss mehr Energie sparen als nur zuhause. Wie wir alle wissen, ist nicht der Verbrauch im eigenen Haushalt der Grund, warum wir Energie, sprich Strom aus den Atomkraftwerken beziehen. Auch die Einsparpotenziale sind im Vergleich zu dem, was in der Industrie verbraucht wird so gering, dass ich mich manchmal wunder wie viel ENERGIE zum sparen von ENERGIE verwendet wird.

Energie spart man im Leben und nicht in der Wohnung
Energie spart man im Leben und nicht in der Wohnung

Die wenigsten haben aber verstanden, dass Energie auch ausserhalb der eigenen vier Wände verbraucht wird. Egal was man einkauft, wohin man geht und was man isst. In allem steckt Energie. Konsumiert klug, dann kann man BEIM konsumieren Energie sparen. Die wahren Energiefresser verstecken sich nämlich genau da, wo man sie nicht vermutet.

Es ist die Industrie, die einen enormen Hunger auf Strom ha. Es ist auch die Industrie, die die AKWs für gut heisst und die uns einredet, dass energetisierte Produkte gut für uns sind. Natürlich muss man laut Industrie im Hochsommer auf einem Berg von Eiswürfeln sitzen… Spart man sich den Würfel in der Cola, spart man den Verbrauch der Eismaschine und benötigt dafür keine Energie!

Die wichtigen Aspekte

Recycling! Dies ist die grösste Möglichkeit um den Energiebedarf bei der Herstellung von Waren zu reduzieren. Alles was man tun muss: Abfälle sortieren und in die entsprechenden Container zu werfen.

Flaschen, Papier und Kunststoff benötigen in Ihrer Herstellung unglaublich viel Energie. Muss man diese Dinge nicht mehr herstellen, kann man diese Energie in der Energieproduktion einsparen.

Gehen! Rad fahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Wann immer es möglich ist, sollte man auf eine dieser drei Alternativen umsteigen. Besonders bei kleineren Besorgungen nicht den Wagen benutzen – einfach ein wenig spazieren gehen oder mit dem Fahrrad fahren!

Diese Bewegung tut nicht nur der Umwelt gut, es schont auch das Auto, welches wiederum über viele Jahre so einige Kurzstrecken-Kilometer einspart. Autos, die nicht benutzt werden, verschleissen weniger und brauchen weniger Ersatzteile und müssen nicht kurzfristig ersetzt werden.

Die Energie, die ein Auto bei der Produktion verbraucht, verbraucht es in seinem gesamten Leben nicht noch einmal. Somit ist es wahrscheinlich ökologischer einen alten Wagen so lange zu fahren wie es möglich ist, anstatt ein modernes, sparsames Auto zu kaufen.

Wer glaubt, dass die Energiebilanz eines Hybridfahrzeuges besser ist, als die einen Ford-Taunus BJ65, der irrt. Produktion, Transport – auch der Zulieferteile – trüben die Ökobilanz der neuen „Ökoautos“ sehr! „Life Cycle Analysis“ schaut nämlich besser aus, je älter ein Produkt ist! „Man vergisst, dass ein Auto produziert werden muss“

Versuche auf Fleisch zu verzichten und kaufe dein Gemüse bei einem lokalen Bauern ein. Die industrielle Erzeugung von Nahrung u.a. in Gewächshäusern benötigt viel, sehr viel Energie.

Achtet darauf, dass Du immer Saisongemüse kauft. Wer Erdbeeren im Winter essen will, der muss auch mit einem AKW leben können! Saisongemüse muss nicht hochenergetisch zum wachsen gebracht werden, ausserdem müssen Saisonale Nahrungsmittel vom Bauern deines Vertrauens nicht gelagert, transportiert und gekühlt werden. Nahrung beginnt mit NAH! #AboKiste

Vergiss Mineralwasser – Stattdessen versuch es doch mal mit einem Wassersprudler. Der Transport von Mehrwegflaschen, die Reinigung und den Rücktransport zum Geschäft trübt auch hier doe Ökobilanz. Das Wasser aus dem Hahn ist trinkbar und oft gesünder als das Wasser aus der Flasche.

Energie spart man am besten außerhalb der eigenen vier Wände!

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