Der Olivenbaum

Wenige Baumarten haben diese Ausstrahlung wie der Olivenbaum. Selbst geschlagene Bäume, dessen Holz zum trocknen gestapelt wurde wieder anfingen zu keimen, sobald Sie mit dem Erdboden in Kontakt kamen.

Olivenbäume werden über tausend Jahre alt und tragen auch noch im hohen Alter weiter geniessbare Früchte. Selbst wenn die Bäume schon von innen hohl sind und sie nach normalem Massstab „tot“ sind, sind sie noch lange nicht an ihrem Ende angekommen.

Ein Olivenhain ist ein Ort der Magie, Wohltat und Ruhe...
Ein Olivenhain ist ein Ort der Magie, Wohltat und Ruhe…

Diese Eigenschaften geben dem Olivenbaum eine mystische Bedeutung. Olivenbäume finden sogar in der Bibel Erwähnung. Schließlich ist ein Ölzweig, das vom Ende der Sinnflut kündet.

Der Baum hat Zeit. Das merkt man nicht nur an dem hohen Alter, das er erreichen kann, sondern auch an der ersten Ernte. Ein Olivenbaum kann man frühestens nach sechs Jahren aberneten. Nach 50 Jahren hat der Baum die besten Erträge.

Bedeutung in der Magie

Der Olivenbaum gilt als jener Baum, der die Gottesnähe und göttliche Weisheit in sich birgt, weshalb man ihn im Süden oft in der Nähe von Kirchen pflanzte. Noch heute wird er vielerorts als Lebensbaum verehrt und die Berber, Griechen und Römer pflanzten Olivenbäume zu Ehren der Verstorbenen.

Er ist voller Anmut und Würde und vereint in sich die Urkraft der vier Elemente. Festgewurzelt steht er da und ist nicht umzubringen, weder durch Wasser, noch durch Feuer und Sonne – ein richtiger Lebenskünstler.

Olivenöl fand als Aphrodisiakum ebenso Verwendung wie für die Gottesverherrlichung. Olivenholz ist ein sehr hartes, robustes und widerstandsfähiges Holz. Es widerspiegelt die Willenskraft und Lebendigkeit des Baumes. In Zeiten der Energielosigkeit und der Müdigkeit kann uns die Schwingung eines Stück Olivenholzes oder eines Olivenholzstuhles wieder Kraft geben und „Energie nachladen“.

Kommentar verfassen