Schweigende Worte

Manchmal liebe ich es einfach zu schreiben, dann schreibe ich ohne Unterlass – auch oft sinnfreie Texte, nur um die fliessende Bewegung der Schrift zu sehen und die Bewegung im Fluss des geschriebenen Wortes zu spüren.

Ich mag es wenn die Handschrift sich im Laufe des Schreibens verändert.
Ich mag es auch, wenn die Feder auf dem Papier kratzt und die Worte für einen Moment hörbar sind.

Nur ganz kurz, nur in dem Augenblick in dem die Worte aus meinem Kopf auf das Papier gebracht werden. Nur in diesem kurzen Augenblick machen diese Worte ihr einziges Geräusch. Danach schweigen sie für immer. Schweigende Worte.

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