Keim der Kraft

Vor langer langer Zeit habe ich für die „Freie Frau“ Caroline ein Gedicht geschrieben, dass Ihr Kraft und Energie schenken sollte. Heute habe ich es wieder entdeckt. Ich dachte es wäre verloren und hat doch nur auf einer Sicherungskopie darauf gewartet entdeckt zu werden! 🙂

Der Keim der Kraft

Die Seele Weint Und Stöhnt
Ich Atme Flach Und Schwer
Geist Und Körper Unversöhnt

Ich Merke, Ich Kann Nicht Mehr
In Meiner Kehle Bildet Sich Ein Stein
An Dem Werde Ich Bald Ersticken
Es Schwinden Die Sinne, Ich Verliere Mein
Meine Sorgen Kann Ich Nicht Mehr Überblicken

Er Wird Meine Atmung Lähmen
Meine Hände Und Beine Werden Als Erstes Sterben
Du Wirst Mir Mein Leben Nehmen
Mein Atem Wirst Du Mir Verwehren

Er Ist Gelähmt, Mein Ganzer Körper
Der Kloss Wird Mich Töten
Die Luft Zu Atmen Immer Knapper
Ich Bin Blind Vor Lauter Nöten

Jahrhunderte Durch Dunkle Zeiten Geirrt
Warum Ich Bloss Vergass
Das Mich Kein Zweites Auge Ziert
Das Ich Immer Nur Ein Auge Besass

Meine Sicht Muss Jetzt Sich Weiten
Mein Weg Ist Dunkel Und Unbekannt
Hilfe, Wer Kann Mich Leiten
Welcher Dämon Hat Mich An Diesen Ort Verbannt

Ich Besinne Mich Auf Meine Kraft
Ich Bin Kein Schwaches Kind
Von Den Göttern Wurde Diese Mir Zugesagt
Ich Bin Dein Gott, Und Götter Sind Nicht Blind

Die Sucht Nach Leben Nährt Meine Gier
Erde Und Wurzeln Verwachsen Mit Meinen Beinen
Als Wuchs Ein Kraftvoller Baum In Mir
Ich Fühle Wärme Und Kräfte In Mir Steigen

Ein Baum Des Wissens Und Erfahrung
Am Stamm Bilden Sich Starke Äste
Körper Und Seele Erfahren Nahrung

Blüten Treiben Aus Meinem Fingern,
Der Stamm Hebt Mich Der Sonne Empor
Das Licht Hilft Dunkelheit Zu Verringern
In Der Höhe Vergesse Ich, Weshalb Ich Fror

Sie Richtet Mich Auf, Die Sonne Mit Enormer Kraft
Die Dunkelheit, Ganz Tief Unten, Wirkt Jetzt Schemenhaft
Das Licht Erhellt Mich, Es Gibt Neuen Sinn
Die Angst, Schwindet, Das Eis Schmilzt Dahin

Die Neue Stärke Ist Mir Fremd
Ungewohnt Das Sinnen
Der Dunkle Dämon Scheint Gezähmt
Meine Kraft Kommt Von Ganz Innen

Das Böse, Dunkle Schrumpft, Verdorrt Unter Mir
Jetzt Blühe Ich Auf. Ich Nähre Mich Von Dir
Deine Energie, Ich Nehme Sie Mir
Die Dunkelheit Wird Fad Und Schwach
Wie Tausend Jahre Altes Papier
Nicht Zu Glauben, Wegen Dir, Ich Fast Zerbrach

Ja, Ich Bin Das Licht
Nein, Du Zerstörst Mich Nicht
Sieh In Mein Gesicht
Ich Bin Die, Die Dir Den Tot Verspricht

Ich Weiss, Ich Bin Stark
Durch Kraft Meiner Gedanken
Nur Durch Eigenen Willen Ich Vermag
Dich Zu Verweisen In Deine Schranken

Mein Geliebter Dämon, Mein Teurer Freund
Halte Meine Worte, Damit Du Nie Vergisst
Wer Dein Herr Und Meister Ist

Hinterlässt Du Nur Ruinen
Legst Du Meine Welt In Schutt Und Stein
Ich Habe Die Kraft Dir Nicht Zu Dienen
Vergiss Nicht, Du Bist Mein

Ich Brauche Nur Erde Luft Und Licht
Den Der Keim Der Kraft Stets In Mir Treibt
Der Deine Macht Immer Wieder Bricht
Merke Dir, Ich Erlege Dir Nimmermehr
Und Sei Gewarnt Vor Deiner Wiederkehr

Kommentar verfassen