Pendragon Der Palast der Illusionen

In dem vierten Roman der Serie „Pendragon“, dem Buch „Der Palast der Illusionen“ folgt der junge „Pendragon“ seinem Widersacher „Saint Dane“ auf den Planeten Veelox. Der Heimatplanet der dort ansässigen Reisenden „Aja“ ist ein hochmoderner Planet, der von einer technikverliebten Reisenden beschützt werden soll.

Aja, typisch Frau

Diese junge Reisende will auf keinen Fall, dass „Bobby Pendragon“ auf ihrem Territorium verweilt – vor allem will sie nicht seine Hilfe! Frei nach dem Motto Hochmut kommt vor dem Fall versucht Sie immer wieder „Bobby“ ihre Überlegenheit zu präsentieren.

Der Palast der Illusionen

MacHale hat es durchaus geschafft den, im vorangegangenen Buch „gereiften“ Bobby manchmal wieder unsicher und ohne Selbstbewusstsein stehen zu lassen. Jedoch wird Bobby schnell klar, das Veelox schon verloren zu sein scheint und das die Reisende von Veelox durch ihre Arroganz das ganze noch schlimmer gemacht zu haben scheint.

Dieses Buch hat einige Parallelen zu uns bekannten Szenen aus dem Film Matrix. Ohne der Geschichte vorweg greifen zu wollen: Die Menschen auf Veelox leben in einer künstlichen Welt. Alle liegen in Sarkophagen in riesigen Pyramiden in mitten der Städte und haben Ihr Bewusstsein in eine ganz eigene Phantasiewelt transferiert.

Es gibt keine Interaktionen zwischen den einzelnen Menschen. Jeder existiert in seiner eigenen Phantasie alleine! Bobby muss den Erfinder dieser Technik aus seiner ganz eigenen Welt reissen um ihn zu überzeugen, dass er die Pyramiden neu starten muss. Der Neustart ist notwendig, weil ein, durch „Aja“ eingebrachter Realitätsbug durch Saint Dane so angepasst wurde, dass er den Menschen in Ihrer eigenen Fantasie gefährlich werden kann. Soweit gelingt Bobby das auch, jedoch rechnet Bobby nicht mit Saint Dane und den individuellen Wünschen jedes einzelnen Menschen.

Veelox scheint für immer verloren zu sein!

Bei dieser Geschichte haben mich einige Dinge nicht besonders begeistert. Zum einen die Idee, dass eine Gesellschaft, die Hunger und Armut anscheinend besiegt hat, nicht als optimal angesehen wird.

Zum anderen, dass der Autor für die Bewertung dieses Lebensstil anscheinend nur amerikanische Werte herangezogen hat, die Job, Leistung und Schulden als oberste Maxime ansieht.

Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum diese Schlacht auf Veelox als verloren angesehen wird, obwohl es weder Leid noch verderben gibt. Hier wurde einfach das uns bekannte Geld-, und Wertesystem abgeschafft. Die Menschen verzichten in dem Buch auf das Leben in einem Luxushaus, weil Sie sich in Ihre eigenen Gedanken zurückziehen.

Auf der Erde gibt es ganze Religionen die das seit Jahrtausenden versuchen… Im Grunde ist es die logische Entwicklung einer „intelligenten“ Gesellschaft – vor allem dann wenn sich die Population so stark vermehrt, dass Rohstoffe knapp werden.

Sind wir nicht auf dem Weg nach Veelox?

Vor Jahren haben sich die Familien und Nachbarn abends versammelt. Heute glotzen alle in das magische blaue Licht des Fernseher oder tauschen Belanglosigkeit auf FaceBook aus.

Wenn der Autor uns vor etwas warnen warnen wollte, dann hat er es bei diesem Buch nicht geschafft. Wobei ich immer noch noch glaube, dass es an der Übersetzung liegt (siehe Pendragon „Der Herr der Zeit“)…

Dafür spricht auch, dass es im Buch 4 lange und zähe Strecken gab, mit langweiligen Beschreibungen der Träume und Phantasien des Erfinders … über dudzende Seiten hinweg! **PRRRRRR**

Fazit

Nichts desto Trotz, Ich will wissen wie es weiter geht – aber bitte in einem besseren Schreibstil oder in einer besseren Übersetzung!

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