Städtereise ROMA

Städtereise, Teil 1: Roma, der Beginn!

Was macht man, wenn man am 24. Dezember mehr als nur einen Weihnachtsbaum und Geschenke sehen will? Keine Ahnung?? Ich verrate es Euch:

Sven und Nana
Sven und Nana
Man macht sich auf den Weg nach Rom. Sucht sich ein nettes und zentrales Hotel raus, bucht dieses und macht sich morgens um 8:00 Uhr in Richtung der ewigen Stadt auf.

In unserem Fall, haben wir uns in einem wirklich einmaligen Hotel eingenistet. Klein, fein und so zentral, dass das Hotel Nerva selbst zu den historischen Attraktionen der Stadt gehört (Nerva-Forum).

Tolles Hotel hin, tolles Hotel her

Hotel NervaDas schlimme an Rom ist nicht die Übernachtung, sondern das finden eines Parkplatzes.Aber wie durch Zufall (Bestellung beim Universum), haben wir DIREKT vor dem Hotel einen Parkplatz gefunden und sind relativ stressfrei angekommen. Ehrlich gesagt ist das stressfreie ankommen in Rom eher un-italienisch und hat uns ein wenig die Vorfreude genommen.

Beim Check-Inn fing es dann aber auch schon an. Stress. Meine Reservierung wurde zweimal im System gefunden, also musste direkt zu Beginn unseres Aufenthaltes eine dieser beiden Reservierungen storniert werden. So einfach wie sich das anhört war das gar nicht, denn der Reservierungs-Service hatte die erste Zimmerreservierung mit einem Schreibfehler vorgenommen.

Nemororosus und nicht Nemorosus stand da auf dem Fax. Nun kann es ja nicht sein, dass ein Herr Nemorosus eine Reservierung für Herrn Nemororosus storniert. Wo kommen wir denn da hin, wenn die Logik die Bürokratie überflügeln würde.

Der Mann an der Rezeption des Hotels rief also beim Reservierungs-Service an und übergab mir nach wenigen Minuten genervt das Telefon. Also musste ICH der Frau am Telefon erst einmal beweisen, dass ich auch derjenige bin, der ich sein wollte …

Nun nach einigem Hin und noch vielmehr Her hat dass dann auch relativ gut geklappt und wir konnten eine der der beiden Reservierungen löschen. Der Check-In verlief im weiteren recht reibungslos. Ich bekam die Parkplakette – die braucht man im Zentrum von Rom, um nicht abgeschleppt zu werden – und wurde darauf hingewiesen, dass ich bitte schön das Prospekt des Hotels AUF – ja ihr lest richtig, AUF die Parkplakette legen sollte, weil diese abgelaufen sei und man damit den Polizisten täuschen könne, der eventuelle Parksünder ausfindig machen wolle… Sprachlos! Parkplakette muss sein, aber man darf diese nicht lesen können …. A-HA!

Unser Weg durch die analen der Geschichte. Eine harte Prüfung für unsere Ehe!
Unser Weg durch die analen der Geschichte. Eine harte Prüfung für unsere Ehe!

Ich tat wie vom Hotelpersonal befohlen und brachte verdeckte Parkplakette am Auto an. Meine Frau und ich putzten uns heraus und waren innerhalb von 30 Minuten ROM-FERTIG…. Mit bequemen Schuhe, winddichte und wasserabweisende Kleidung, genügend „Klein-Geld“ in den Taschen und frohen Mutes machten wir uns auf den Weg.

„Rechts, links, rechts – und Sie stehen direkt vor dem Colosseo„. Diese Worte waren … WAHR. Schwuppdiwupp standen wir vor den kolossalen Ausmassen des Antiken Gebäudes und mussten nur noch der Schar von Japanern folgen, damit wir den Eingang zur „Touri-Tour“ finden. Was die italienischen Fremden-Verkehrs-Ämter nicht schaffen, schaffen also die Japaner…

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