Sonnenausflug mit „Mathilda“

Nach langer Zeit nun mal wieder ein neuer Eintrag im Blog. Im Grunde jedoch nichts dolles. Wir waren im Februar in Deutschland, damit wir wenigstens ein bisschen Schnee zu Gesicht bekommen. Naja, war kalt und doof!

Bei der Gelegenheit haben wir Freunde besucht (war nicht ganz so kalt … aber auch d…) und unser kleines Cabrio nach Italien verfrachtet.

Die kleine „Mathilda“ – so der Name des Smart, Modell SUNRAY stand fast 4 Jahre in der Garage. Somit war eine Generalüberholung und eine grosse Wäsche fällig.

Anfang März kam Mathilda hier an und seit dem geniessen wir das Wetter mit offenen Verdeck und holen uns einen Sonnenbrand nach dem anderen. Man merkt die Sonne einfach nicht 🙁

Gestern sind wir von Lanciano aus in den Nationalpark „Majella“ gefahren und haben die kleine Bergstadt „Caramanico Terme“ besucht.

Über alle Landschaftszonen hinaus

Sonnenausflug mit Mathilda
Sonnenausflug mit Mathilda

Natürlich haben wir für unseren Ausflug den alten Fussweg der Pilger gewählt – natürlich in den Sitzen der Mathilda – und natürlich nicht zu Fuss! Knapp 70 Kilometer durch alle Landschaftszonen die man sich vorstellen kann und einem herrlichen Ausblick…

Gestartet sind wir am Strand mit 23 Grad, blauem Himmel und hellblauem Meer – geendet ist unser Ausflug kurz vor der Schneefallgrenze hoch in den Gipfeln der Abruzzen.

Natürlich mit nicht minderblauem Himmel – aber mit deutlich niedrigeren Temperaturen.Man muss wissen, dass einem auf dem Weg in diese Enklave der Zivilisation verdammt viele Cafés, Bars und Rastmöglicheiten begegnen, so dass wir für diese Strecke mal eben knapp 5 Stunden gebraucht haben! Wir sind halt Schleckermäulchen!

Der Weg zum Ziel

Bevor man jedoch zu diesem ausserordentlichen Besucherzentrum kommt, passiert man unter anderem einen Gedenkort an die Opfer des Bitumen-Abbau in den Abruzzen.

Man sollte sich die Ruhe antun und sich diese nette Gedenkstätte in aller Ruhe ansehen. Sie birgt einen herrlichen Ausblick und eine Reihe interessanter Informationen zum Bitumen-Abbau.

Die Gruben am Berge Majella und im Tal des Flusses Pescara bis herab zur Stadt Pescara lieferten Asphaltstein zur Fabrikation von Goudron und Mineralöl, als auch helleren und weniger fetten Stein zur Herstellung von Asphaltmastix, der nach allen Teilen Italiens, nach England, Frankreich, Konstantinopel u.s.w. versandt wurde. Die Infos sind bestimmt nicht überlebenswichtig jedoch interessant.

Besucherzentrum Paolo Barrasso

Im Besucherzentrum Paolo Barrasso findet man ein interessantes Museum. Die naturwissenschaftliche Sektion zählt bedeutende Fossilien aus der Majella und Dioramen der heimischen Lebensräumen (Fischotter und Orfento Tal).

Die archäologische Sektion bewahrt zahlreiche Funde aus der nördlichen Majella, die vom Paläolithikum bis zur römische Zeit stammen: diese Sektion, die sich ins obere Stockwerk findet, ist für Sehbehinderte zugänglich.

In der Nähe des Museums befinden sich die faunistische Zone des Fischotters und ein Vortragssaal, die auch für untaugliche Leute sind, eine Bibliothek und ein didaktisches Laboratorium.

Das Zentrum ist dem „Casa del Lupo“ (Haus des Wolfs) anliegend, und umfasst auch die Försterei. Der ist das neue wirtschaftliche Gebäude des Parks und stellt der Ausgangspunkt für die Führungen zum Orfento Tal, zur Einsiedelei von S. Giovanni und zu den anderen nordwestlichen Orte des Parks dar. Hier findet man mehr detaillierte Informationen, Karten und Reiseführer.via PANPARK

Stefan Albrecht über…

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