Woher kommt denn das?

Noch einmal zum Jahreskreis! Ich kann euch das folgende Buch empfehlen: Reise-Jahreskreis-Rituale-Phantasiereisen-Jahreskreisfesten

Ich habe es selbst mal empfohlen bekommen und konnte mich sehr schnell und leicht einlesen. Der Jahreskreis ist für den Heiden gleichermaßen wichtig, wie für den Christen. Denn der Jahreskreis hält die einzelnen Tage und Feste zusammen und erinnert immer wieder an die heidnische Notwendigkeiten z.b. der Aussaat.

Im Übrigen habe ich zum Thema „Christliche Mythen“ in der “SZ“ zum Thema „Wann wurde Jesus geboren?“ einen interesssanten Artikel gelesen, den ich juchzt gestern wieder online gefunden habe.

Den solltet ihr lesen: Wann wurde Jesus geboren? Eines sollte man als interessierten Menschen beim lesen dieses Artikels auf jeden Fall Wissen. Jedes Christliche Fest (außer Pfingsten) hat einen heidnischen Ursprung!

Zum Beispiel: Die Adventszeit!

Die Adventszeit ist die Zeit, in der man Tag für Tag dem kürzesten Tag und der längsten Nacht des Jahres näher kommt. Die Abende sind länger, oft hat man das Gefühl, die helle Zeit des Tages gar nicht richtig wahrgenommen zu haben. Draußen ist es kalt, stürmisch und oft schon verschneit.

Die Reise durch den Jahreskreis
Die Reise durch den Jahreskreis
Der Aufenthalt im Freien kostet mehr Kraft als in der restlichen Zeit des Jahres. Der Körper und auch die Psyche nähren sich von den Reserven, die man während der Zeit der Fülle angehäuft hat.

Gleichzeitig aber zählt man die Tage bis zum Julfest, der Wiedergeburt des Lichtes. In der heutigen Zeit hat die christliche Kultur dazu das Ritual des Adventskalenders geschaffen, mit dem man die Tage bis Weihnachten zählt. In früheren Zeiten zündeten die Menschen schon vor dem Julfest nach jeder Woche eine Kerze mehr an, um sich die kalte und dunkle Zeit zu versüßen, ein kleines Stück Licht schon vorher genießen zu können und um die verbleibende Zeit bis zum Fest zu messen. Aus diesem Brauch ist später der christliche Adventskranz entstanden.

Es ist nur logisch, dass die Christen den Geburtstag Jesu auf das Julfest gelegt haben. Denn das ist eines – wenn nicht DAS wichtigste Fest der Heiden. Die Wiedergeburt des Lichtes mit der Geburt des Gotteskindes zu verknüpfen ist schon eine reife PR-Leistung. Aber die Heiden hegen nun mal kein Groll … was soll’s – so hat das kleine Jesuskind wenigstens ein schönes Fest, an dem ALLE – Christen und Nichtchristen was zu feiern haben, denn das war ja die Intention dieser Geburtstagsverlegerei!

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